![]() | Anhydritestrich |
Den Aufbau des Fußbodens als Untergrund für Fußbodenbeläge bezeichnet man als Estrich. Eine Estrichart ist der Anhydritestrich (AE) oder Calciumsulfatestrich (CA). Er besteht aus Anhydritbinder, Gesteinskörnung (mit einer Korngröße von bis zu 8 mm) und Zugabewasser. Der Anhydritestrich besitzt gegenüber dem Zementestrich eine geringere Festigkeit und darf deshalb entsprechend weniger stark belastet werden.
![]() | Bandsicherung |
Zur Verstärkung der Türbänder oder Fensterscharniere wird eine Bandsicherung als Aushebesicherung eingesetzt. Es gibt Türbänder die eingelassen werden und Bänder die von innen auf das Türblatt geschraubt werden. Im geschlossenen Zustand greifen diese automatisch ein und bilden eine Verbindung zwischen Tür und Rahmen.
![]() | BB-Beschlag |
Buntbart-Beschlag
![]() | Bemusterung |
Beim Bau eines Hauses ist es nicht möglich, bereits im Ausschreibungsstadium alle Details festzulegen. Deshalb werden so genannten Bemusterungen durchgeführt. Dabei werden die auszuwählenden Gegenstände wie Bodenbeläge aus Holz, Kunststoff, Linoleum, Kork oder Laminat, Fliesen, Farbe und Form von Sanitärgegenständen, Armaturen und Steckdosen, Türen und Heizkörper, anhand von Mustern besichtigt und die endgültige Auswahl getroffen.
![]() | Bewehrung |
Stahl, der in den Beton eingelegt wird und Zugkräfte aufnehmen kann, wird als Bewehrung bezeichnet. Ein Bewehrungsplan dient zur Verlegung der Bewehrung.
![]() | BUS-System |
Durch die Anwendung eines BUS-Systems ist die Steuerung verschiedener Komponenten der Haustechnik, wie z.B. Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Sonnenschutzanlagen, Rollläden, Markisen und Alarmanlagen mit dem Vorteil der Kostenreduzierung möglich.
![]() | Druckminderer |
Ein Druckminderer (Reduzierventil oder Druckminderungsventil) ist ein Druckventil zum Einbau in ein Leitungs- oder Schlauchsystem, das trotz unterschiedlicher Drücke auf der Eingangsseite dafür sorgt, dass auf der Ausgangsseite ein bestimmter Ausgangsdruck nicht überschritten wird.
![]() | Fundamentplatte |
Bei Flachgründungen auf schlechtem Untergrund werden Fundamentplatten vorgesehen. Sie sind aber auch als Unterbau für Kellerbauten bei tragenden Böden zu empfehlen. Die Ausführung erfolgt in Stahlbeton.
![]() | Glasfasertapete |
Die Glasfasertapete, auch „Glasgewebetapete“ oder „Glasdekogewebe“ ist ein extrem strapazierfähiger, überstreichbarer Strukturwandbelag aus Glasfaser. Die Glasfasertapete wird aus industriell hergestellten Glasfasern gefertigt. Durch das Ziehen geschmolzenen Glases werden dünne Fäden erzeugt. Diese Glasfasern werden in Webmaschinen zu einem Glasgewebe verwoben. Die Glasfasertapete erhält ihre endgültige Eigenschaft durch die anschließende Appretur dieses Gewebes.
Glasfasertapeten sind gegenüber anderen vergleichbaren Wandbelägen sehr strapazierfähig sowie mechanisch belastbar.
![]() | Griffoliven |
Zum Öffnen der Fenster und Terrassentüren (Fenstergriffe) dienen Griffoliven, auch Fensteroliven genannt.
![]() | Konterlattung |
Senkrecht zur eigentlichen Lattung verlegte Latten bezeichnet man als Konterlattung.
Die Konterlattung verläuft vom Dachfirst zur Dachtraufe, die Latten liegen auf den Sparren. Die Dachlatten werden dann auf die Konterlattung genagelt und tragen die Dachdeckung.
![]() | Oberzug |
Ein Oberzug ist ein Balken oder Träger einer Deckenkonstruktion. Er entlastet die darunter quer angeordneten und an ihm befestigten Deckenbalken oder die mit ihm verbundene, darunter liegende Deckenplatte.
![]() | OSB-Platten |
Grobspanplatten, auch OSB-Platten genannt (für englisch: oriented strand (bzw. structural) board – Platte aus ausgerichteten Spänen) sind Mehrschichtplatten, die aus langen, schlanken Spänen (strands) hergestellt werden.
![]() | Potentialausgleich |
Eine elektrisch gut leitfähige Verbindung, die unterschiedliche elektrische Potentiale und somit eine elektrische Spannung zwischen leitfähigen Körpern (z. B. Gehäuse elektrischer Betriebsmittel, Wasser- und Heizungsrohren, Antennenanlagen, Fundamenterder) verhindern oder zumindest stark reduzieren sowie den Erdungswiderstand minimieren soll, nennt man Potentialausgleich. Bei einem Erdschluss resultiert aus dem Erdungswiderstand eine verbleibende Spannung, die durch kurze Verbindungen mit großem Querschnitt auf ungefährliche Werte begrenzt werden muss (gemäß dem Ohmschen Gesetz).
![]() | PZ-Beschlag |
Profilzylinder-Beschlag
![]() | Ringanker |
Der Ringanker ist ein geschlossenes ringförmiges Bauteil. Er sorgt für den Zusammenhalt und verhindert ein Auseinanderbrechen der Außenwände. Der Ringanker bildet eine sichere Auflage für die Dachkonstruktion.
![]() | Röhrenspanplatten |
Röhrenspanplatten dienen als Mittellage bei einer Innentür und bestehen aus Spanplatten, in die beim Herstellungsprozess röhrenförmige Luftlöcher eingelassen wurden. Einlagen aus Röhrenspanplatten bieten eine hohe Druckfestigkeit, sind sehr stabil und haben eine gute Schalldämmung.
![]() | Satteldach |
Zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagerechten Kante, dem Dachfirst, aufeinander treffen, nennt man Satteldach.
![]() | Sauberkeitsschicht |
Eine Sauberkeitsschicht ist ein Bauteil, das im Bauwesen (Hochbau) vorkommt und dient dazu, nach dem Erdaushub eine ebene, saubere Fläche zu schaffen. Im Normalfall besteht diese Schicht aus unbewehrtem Beton niedriger Festigkeitsklasse (z. B.: C 8/10 ).
![]() | Schiffsbodenverband |
Der Schiffsbodenverband wird parallel mit versetzten Stößen, wie die "Beplankung" auf einem Schiffsdeck, verlegt. Er wird auch wilder Verband genannt.
![]() | Sicke |
Sicken dienen zur Erhöhung der Steifigkeit der Konstruktionen. Es sind manuell oder maschinell hergestellte rinnenförmige Vertiefungen in Blech.
![]() | Sockel |
Der Begriff Sockel umfasst die in der Erde liegenden Teile, die Gründung sowie auch die technisch – oder nur optisch – zur Basis des Bauwerks gehörenden oberirdischen Teile.
![]() | Streifenfundament |
Auf dem streifenartig ausgebildeten Fundament steht die Wand oder liegt eine dünne, statisch nicht tragende Bodenplatte (z.B. die Kellerbodenplatte) auf. Das Streifenfundament überträgt die Lasten aus den aufstehenden Pfeilern oder Wänden ins Erdreich. Um eine größere Lastverteilungsfläche zwischen Erdreich und Wand zu erreichen, wird das Streifenfundament in der Regel breiter als die aufstehende Wand bzw. Stütze ausgeführt. Die Betongüte, die erforderliche Fundamentbreite und die aus statischen Gründen erforderliche Bewehrung werden in einer statischen Berechnung ermittelt.
![]() | Stulpflügel |
Stulpflügel, im modernen Fensterbau auch Bedarfsflügel genannt, ist bei einem zweiflügeligen Fenster ohne festen Pfosten der Flügel, der zuletzt geöffnet wird.
![]() | Traufe |
Als Traufe (auch Dachtraufe), wird die Tropfkante am Dach eines Gebäudes bezeichnet. Hier fließt das gesammelte Wasser der Dachfläche während eines Regens ab. Die obere Begrenzung einer Dachfläche ist der Dachfirst, die Traufe begrenzt eine geneigte Dachfläche nach unten. Die seitlichen Begrenzungen heißen Ortgang, Kehle und Grat.
![]() | Traufgitter |
Das Traufgitter dient der Absperrung gegen Vogeleinflug an Traufe, Ortgang und Kehle.
![]() | Trockenfirst |
Trockenverlegung von Graten und Firsten, kurz "Trockenfirst" genannt, ist die moderne Abdeckung dort zusammenlaufender Dachflächen mittels Universal-Lattenhalter, Firstklammern und Firstband. Im Gegensatz zum "Mörteln" garantiert dies die Belüftung der Unterseite der Dachziegel von der Traufe zum First.
![]() | Türzarge (Türfutter) |
Die Türzarge (umgangssprachlich der Türrahmen), auch Türfutter genannt, ist der feststehende Teil der Tür, in dem sich der bewegliche Teil der Tür, der Türflügel oder das Türblatt, befindet. Die Türzarge verkleidet in der Wandöffnung die Kanten der Mauerleibungen vollständig oder teilweise.
![]() | Umwehrung |
Der Begriff Umwehrung wird in den Bauordnungen auch für den Begriff Geländer verwendet. Eine Umwehrung ist eine bauliche Vorrichtung, die das Abstürzen von Personen gegenüber tiefer liegenden Flächen verhindern soll. Der Oberbegriff Umwehrung wird für Geländer, Brüstungen und Abschrankungen verwendet, diese dienen der Verkehrssicherheit.
![]() | Untergurt oder Kehlbalken |
Der Untergurt ist ein Balken, der zwei gegenüberliegende Dachsparren in halber Dachhöhe horizontal miteinander verbindet. Diese Konstruktion reduziert die Durchbiegung der Sparren unter Last, daher können größere Spannweiten beziehungsweise Gebäudetiefen realisiert werden.
![]() | Unterspannbahn |
Eine Unterspannbahn dient dazu, Flugschnee oder Regen, der vom Wind unter die Eindeckung geblasen wird, nach unten abzuleiten. Sie wird bei Steildächern unterhalb einer wasserableitenden Dachdeckung angeordnet.
![]() | Unterzug |
Ein Unterzug ist ein Träger, der die Last einer Decke oder einer darüber liegenden Wand aufnimmt und auf andere Bauteile ableitet. Somit kann die Tragkraft bzw. die Spannweite einer Decke erhöht werden. Unterzüge gleichen in ihrer Funktion tragenden Wänden, schaffen aber anders als diese einen freien Durchgang.
![]() | Verbundestrich |
Estrich ist ein Aufbau des Fußbodens als Untergrund für Fußbodenbeläge. Der Verbundestrich liegt direkt auf dem Rohbeton. Er ist mit diesem stoffschlüssig verbunden.
![]() | Walmdach |
Im Gegensatz zum Satteldach hat ein Walmdach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen. Diese Flächen werden als Walm bezeichnet. Ein Walmdach hat aber auf jeden Fall einen Dachfirst, ansonsten spricht man von einem Zeltdach (Pyramidendach).





